Sonntag, 11.03.2007
Social Talking oder so
Wolfgang Lünenbürger
Einer der ersten, die es erkannt haben, ist Präsidentschaftskandidat John Edwards, der zwar bisher noch nicht das nutzt, was an Twitter am meisten Spaß macht (das Chatten) - aber immerhin ein Logbuch seiner Reise führt.
Was fasziniert mich an Twitter? Mit meinem eigenen Logbuch bilde ich nicht nur den Teil meines (Privat-) Lebens ab, den ich öffentlich machen mag, sondern verknüpfe das mit "Freunden" und Kollegen. Zwischen den Twitterern entwickeln sich dann auch Gespräche, insofern ist es vielleicht wirklich eine Art Chat-Protokoll - allerdings so, dass man eher erstmal vor sich hin babbelt und dann hin und wieder ins Gespräch findet.
Bei Robert Basic findet sich in zwei Stufen sein eigenes Entdecken dieses Dingens, lustig. Tatsächlich ist aus meiner Sicht eine große Stärke von Twitter, dass es über drei Bedienmöglichkeiten verfügt - nicht nur Web, sondern auch IM (Instant Messenging) und SMS. Und die Updates meiner Kontakte kommen ebenfalls per SMS rein und per Mail.
Chancen? Sehe ich bei allen Kampagnen, die mobil sind, sich also bewegen. Edwards Beispiel zeigt das ganz gut. Schnitzeljagden wären eine andere Möglichkeit. Vor allem aber nutzt Twitter mit IM und SMS zwei sehr wichtige Schnittstellen zu jungen Menschen...
Kommentare
Es wurden bisher keine Kommentare abgegeben.