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Freitag, 09.02.2007

Social Software und PR

Wolfgang Lünenbürger
Gestern war ich auf dem PR-Tag Zukunft Online-PR, den die Studentinnen und Studenten des PR-Schwerpunktes der Hochschule Darmstadt extrem professionell organisiert hatten. Neben einer Diskussion rund um "Ethik in der Online-PR" durfte ich auch einen Vortrag halten.



Ein paar Eindrücke:

Mich hat vor allem die Mischung fasziniert und begeistert: Neben Studentinnen und Studenten viele PR-Profis aus Agenturen und Unternehmen und ein paar Blogger.

Und mich hat der offene Diskussionsstil angesprochen. In der Sache klar - und mit der Möglichkeit, die (auch kulturellen) Unterschiede zu benennen. Mit Robert Basic zu diskutieren macht Spaß.

Und ein dritter Punkt, der mich beschäftigt: Es ist noch längst nicht so, dass unser Ansatz "PR 2.0" - unter dem Schlagwort From Control to Conversation - nicht mehr erklärt werden müsste ;-) Immer wieder kreiste es um die Frage, ob PR die dunkle Seite der Macht sei - oder ob das ein Zerrbild unserer Arbeit ist.

In meinem Vortrag habe ich erläutert, was unser PR 2.0-Ansatz, also vor allem das Gespräch mit den Kunden und anderen Menschen, für den "Einsatz von Social Software" bedeutet (beispielsweise mit dem StoryCrafter, Widgets oder mit den HostedConversations).



Mir persönlich ging es etwas zu viel um Blogs und etwas zu wenig um die vielen anderen Möglichkeiten, die dieses komische Mitmachweb bietet. Aber das mag daran liegen, dass Blogs für Journalisten und Kollegen, die nicht ganz so viel online leben, immer noch der Teil dieser Welt sind, der am eingängisten ist...

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