Freitag, 15.01.2010
Social Purpose Marketing ist gesellschaftsfähig
Und wie kritisch sehen es die Deutschen, dass Marken mit ihrem „Gut sein“ auch Geld verdienen? 64% der Konsumenten finden das völlig in Ordnung – ein Anstieg um 20 Prozentpunkte in den letzten drei Jahren!
Kein Wunder, ist doch - nach Preis und Qualität - der gute Zweck das entscheidende Kriterium, wenn es um den Kauf von Marken geht. Zwei von drei Deutschen geben sogar an, dass der gute Zweck sie zum Marken-Wechsel inspirieren würde. Siehe dazu auch http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/0,1518,663415,00.html
Dass die Deutschen selbst bereit sind, sich zu engagieren, zeigen die folgenden Zahlen. 24 % der Befragten unterstützen einen guten Zweck aktiver als noch vor einem Jahr. Das Spendenvolumen ist im Krisenjahr 2009 um 3,9% gewachsen. Und eine Geber-Nehmer-Plattform wie www.betterplace.org
hat mittlerweile über 40.000 aktive Unterstützer, eine sechsstellige Zahl an monatlichen unique visits und 1.500 Projekte weltweit.
Es scheint sich ein gesellschaftlicher Konsens darüber eingestellt zu haben, dass die großen Herausforderungen von Globalisierung, Klimawandel und Finanzkrise nicht mehr von Politik oder Staat allein gelöst werden können. Alle müssen etwas dazu beitragen, und dazu zählen in den Augen der Konsumenten eben auch Marken und Unternehmen.
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