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Freitag, 15.01.2010

Social Purpose Marketing ist gesellschaftsfähig

Das Marketing mit dem guten Zweck feiert eindeutig seinen Durchbruch. Waren es vor einigen Jahren noch „Exoten“ wie Krombacher, später auch Volvic, die sich als „First Mover“ bei diesem Thema einen Namen in der breiten Öffentlichkeit gemacht haben, so sind Social Purpose Marketing-Aktivitäten heute fast omnipräsent. Ebay´s Auktionsplattform bietet Käufern und Verkäufern individuelle Ansätze zu helfen, Philipps tauscht auf ganz Norderney die Glühlampen gegen Energiesparlampen aus, Pampers spendet Tetanusimpfungen in Afrika, Ben & Jerrys setzt sich gegen Klimawandel und für gleichgeschlechtliche Partnerschaften ein, H&M für den Schutz der Kinderrechte in Herstellungsländern. 

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Donnerstag, 05.11.2009

Trotz Rezession - Deutsche Kunden wollen mit Einkäufen Gutes tun

Cornelia Kunze
Die neue Edelman Good Purpose Studie unter 6000 Konsumenten in 10 Ländern zeigt: Der Trend zum „Social Purpose Marketing“ festigt sich – trotz Rezession. Weltweit – und ja, auch in Deutschland! –haben Verbraucher eine klare Vorstellung davon, was sie von Unternehmen verlangen: ökonomische und soziale Interessen sollen gleichermaßen verfolgt werden. Das sagen 56 Prozent der Befragten. Und 66 % sind der Meinung, dass es eben nicht genügt, einfach Geld zu spenden (Philantrophie adé?) – sondern dass Unternehmen das Gute leben müssen, durch ihr tägliches Handeln in Produktion und am Absatzmarkt.
Im Vergleich zum Vorjahr haben sich insbesondere die Deutschen zum „Besseren“ entwickelt – während im letzten Jahr noch 28% angaben, ihre größte Befriedung aus dem reinen Konsum zu ziehen, sind es jetzt nur 15%. Während im letzten Jahr 39% „Gut-Marken“ bevorzugt weiterempfohlen haben, sind es in diesem Jahr 65%.
Eine starke Zahl für diejenigen, die auf Mund-zu-Mund Propaganda setzen – für die Marketeers, die wissen, dass Verbraucherempfehlung mehr wert ist als Werbe-Kontakte.
Laufen „Gut-Marken“ Luxusmarken den Rang ab, was Prestige angeht? Teils, teils… Weltweit eindeutig ja. 67% würden sich für ein Hybrid-Auto entscheiden und nicht für ein Luxus-Auto, wenn der Preis derselbe wäre. In Deutschland sind es 50%. Ebenso beim Haus – oder Wohnungskauf: Weltweit ziehen 70% das Umwelt-Heim dem großen Heim vor – in Deutschland ist es die Hälfte. Immerhin, ist da meine Meinung.
Viele weitere interessante Ergebnisse gibt’s in der Good Purpose Studie auf unserer Community Seite www.goodpurposecommunity.com.
Und wir freuen uns über jeden Fan und den Dialog auf unser facebook Seite Und oder folgen Sie unserem Twitterstrom:


Donnerstag, 20.08.2009

Gespräche sind eine Kunst

Wolfgang Lünenbürger
Märkte sind Gespräche! Auch wenn viele von "uns", die sich mit neuen Formen von Marketing und Kommunikation beschäftigen, damals, vor zehn Jahren, vom Schlachtruf des Cluetrain Manifesto elektrisiert waren, ist das mit den Gesprächen ja so eine Sache. Denn Gespräche zu führen ist nicht so einfach.

Ein Thema, das ich darum immer wieder anspreche, wenn es beispielsweise um Gespräche geht, die online geführt werden, ist das kanal-adäquate Verhalten. Klingt vielleicht erstmal etwas schräg und hölzern, meint aber, dass ich bei einem Gespräch bedenken muss, wo es stattfindet - und ich auf Facebook anders rede und handele als in meinem Blog, wo ich anders bin als bei Freunden am Esstisch.
Siehe dazu auch in aller Kürze den Blogpost und meinen Kommentar beim Kollegen Djure Meinen.

Sehr hübsch fasst Ji Lee zusammen, dass es eben tatsächlich unterschiedliche Nähe in unterschiedlichen Gesprächsformen gibt. Nicht jede Einordnung sehe ich zu 100% genau so (beispielsweise ist für mich Instant Messenging intimer als für ihn offenbar), aber die Richtung stimmt. Und ist vor allem wichtig, wenn es um die öffentlichen Kanäle geht, über die zurzeit so viel geschrieben wird - sie sind zu Recht (!) am Ende der Intimitätsskala einsortiert, denke ich. Das muss ich bedenken, wenn ich hier Gespräche führe. Und das ist etwas, das der eine oder die andere auch - manchmal schmerzlich - gerade lernt.


Ji Lee hat diese Grafik unter einer cc Lizenz zur Verfügung gestellt und auf seiner Seite gepostet

Donnerstag, 13.08.2009

Und noch einmal zum Abschluss: Der Podcast über den Vodafone-Fall

Wolfgang Lünenbürger
Wie immer gemeinsam mit Gastgeber Alexander Wunschel habe ich diese Woche den neuen Brouhaha aufgenommen. Thema, logo, der größte Social Media Aufreger dieses Sommers in Deutschland: Die Vodafone-Kampagne. Dazu habe ich hier ja nun schon insgesamt drei Mal [1, 2 und 3] etwas geschrieben. Mit diesen 30 min Podcast soll es das dann aber auch erstmal sein.

Download Brouhaha 12 Wie Vodafone zum Vodafail der Generation Upload wurde
(29.3 MB)




Mittwoch, 05.08.2009

Interview zum PR 2.0 Forum im September

Wolfgang Lünenbürger
Ich darf auf ein kurzes Interview aufmerksam machen, das Björn Negelmann mit mir für das Blog des PR 2.0 Forums geführt hat. Ein einziger Satz sei hier mit rüber genommen, ansonsten geht lieber dort hin, um es zu lesen....
Es kommt wieder auf den Anfang zurück: Public Engagement. Das erreiche ich weder allein über eine kleine Guerilla-Aktion noch über eine große Aufmerksamkeitskampagne (sprich: Werbung). Sondern nur durch echte Dialoge, durch konsistentes Handeln - und durch ein klares und für Außenstehende glaubhaftes, nachvollziehbares Bekenntnis zu einem langfristigen Engagement.

[ siehe: notizblog - Weblog der Social Web WORLD: Public Engagement als Zieldimension für PR 2.0 - Interview mit Wolfgang Lünenbürger-Reidenbach ]

Donnerstag, 16.07.2009

Warum Social Media aber trotzdem funktioniert

Wolfgang Lünenbürger
Mein letzter Eintrag Warum Social Media Kampagnen nicht funktionieren, hat einige Diskussionen ausgelöst - hier und in Fachmedien. Und weil ich gehört habe, dass der eine oder die andere zu dem Trugschluss gekommen sei, ich könnte eventuell gemeint haben, dass Social Media nicht funktioniere, obwohl ich nur gesagt und gemeint habe, dass Social Media Kampagnen nicht funktionieren, sei noch einmal erklärt, welche Möglichkeiten ich für Social Media in der Kommunikation sehe. Dies ist kein enzyklopädischer Fachbeitrag, sondern wieder ein Anstoß zur Diskussion. OK?
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